Katholische Jugend verschenkt bunte Festivalflaschen bei „Essen.Original“

Neben der „Aufladbar“ der Jugend bereichern auch Einrichtungen wie Adveniat oder die Caritas das Stadtfest mit informativen und spielerischen Angeboten. Dom, Kreuzgang und Domschatzkammer sind der Ruhepol im turbulenten Treiben.

Zum Aufladen, Planschen oder Eintauchen in südamerikanische Kultur luden die Stände katholischer Einrichtungen am Samstag und Sonntag auf dem Stadtfest „Essen.Original“. Zum ersten Mal war die katholische Jugend mit ihrer „Aufladbar“ beim großen Stadtfest präsent. An der Marktkirche, auf direktem Wege zur „jungen Bühne“ am Kopstadtplatz konnten sich die Stadtfest-Besucher am Samstag auf Liegestühlen ein wenig Ruhe gönnen – und dank eigens installierter Kabel gleich den Akku ihres Smartphones aufladen. Zudem hatten die jungen Katholiken bunte Festivalflaschen parat: faltbare, wieder auffüllbare Trinkflaschen als Antwort auf das Glasverbot bei „Essen.Original“. Wer wollte, konnte seine Flasche mit Stickern und bunten Stiften persönlich gestalten – und gleich mit frischem Wasser füllen. Gerade am Samstagmittag war der Andrang enorm: Die 1000 mitgebrachten Flachen waren binnen kurzer Zeit vergriffen.

Adveniat wirbt für Kerzenziehaus auf dem Weihnachtsmarkt

Deutlich entspannter ging es da bei María Herrero Ignacio und Mayeli Oblea de Rauhorst zu, die – gekleidet in traditionelle mexikanische Trachten – auf der Porschekanzel über die Arbeit des katholischen Lateinamerika-Hilfswerks Adveniat informierten. „Wir werben hier unter anderem für ehrenamtliche Hilfe in unserem Kerzenziehhaus auf dem Weihnachtsmarkt“, sagt Herrero Ignacio. „Und junge Erwachsene können sich hier über unseren Freiwilligendienst in Lateinamerika informieren.“

Caritas baut mit Kindern Piratenschiffe für den Bistums-Brunnen

Direkt an Dom und Anbetungskirche hatte die Caritas ihre Zelte aufgeschlagen – und die Umgebung des Bistums-Brunnens in ein fröhliches Piratenlager aufgebaut. Aus Korken und Moosgummi bauten Erzieherinnen und Erzieher verschiedener katholischer Kita-Träger mit den Kindern kleine Boote, die dann den Brunnen zwischen Kettwiger Straße und Domhof hinunter fahren durfte. Während die Kinder mit Schlauchboot und Bällen am und im Brunnen spielten, konnten sich die Eltern nebenan über die Arbeit der verschiedenen Einrichtungen informieren, die Mitglied im Caritas-Verband sind. Und wem bei so viel Musik und Menschenmassen der Sinn nach etwas weniger Trubel stand, der fand im Dom, im Kreuzgang und in der Domschatzkammer die vermutlich ruhigsten Orte bei Essen.Original.

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